Rechtlicher Hinweis: Konstantin Besel führt die Berufsbezeichnung Heilpraktiker und besitzt einen akademischen Abschluss: Bachelor of Science in Osteopathie.

Im Gegensatz zu den USA und zahlreichen Ländern Europas, gibt es kaum Osteopathen in Deutschland, die die Berufsbezeichnung „Osteopath“ führen dürfen. Die Osteopathie gilt in Deutschland nicht als eigenständiger Beruf, weshalb auch keine bundesweit geregelten Ausbildungskriterien existieren. Eine Ausbildung bzw. Studium der Osteopathie allein genügt somit weder zum Führen des Titels Osteopath noch zum Ausüben des Berufes.

Nur wer sich in Hessen zum Osteopath ausbilden lässt bzw. nachträglich kostspielige Prüfungen in Hessen absolviert, hat die Möglichkeit die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannter Osteopath“ zu führen. Außerhalb von Hessen ist diese Berufsbezeichnung allerdings nicht gültig.
Wer sich zu Unrecht Osteopath in Kassel nennt, kann mit bis zu 10.000€ Bußgeld bestraft werden.

Wer darf Osteopathie Ausführen?

Die Frage nach dem Ausführen einer osteopathischen Tätigkeit lässt sich zwar 100%ig beantworten, dennoch existieren gewisse rechtliche Grauzonen. In Deutschland und somit auch in Kassel gilt Osteopathie als Heilkunde und diese ist Ärzten und Heilpraktiker vorbehalten. Diese Regelung gefällt nicht jedem, allerdings sind nur diese zwei Berufe für einen primärkontakt mit einem Patienten ausgebildet. Andere medizinische Berufszweige arbeiten auf Delegation des Arztes.
Zahlreichen Krankenkassen missachten die Einstufung der Osteopathie als Heilkunde und bezuschussen auch eine erbrachte osteopathische Leistung durch Physiotherapeuten. Allerdings muss dieser zunächst eine fundierte osteopathische Ausbildung genossen haben.

Wie wird man Osteopath?

Wer gern Osteopath werden möchte, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausbildung oder ein Studium der Osteopathie absolvieren. Diese Ausbildung wird von vielen privaten Schulen gegebenenfalls in Kooperation mit einer Universität angeboten. Je nach Kenntnissstand des angehenden Osteopathiestudenten empfehlen sich zwei verschiedene Ausbildungsmodelle.

Teilzeitmodell

Das Teilzeitmodell bietet sich für Personen mit medizinischen Vorkenntnissen an. Im Besonderen richtet sich das Modell an Heilpraktiker und Physiotherapeuten, die ihr therapeutisches Repertoire um die Osteopathie erweitern wollen. Die Teilzeitausbildung ist am weitesten verbreitet und kann in vielen deutschen Städten absolviert werden. Meistens in 3 – 5 Tagesseminaren, die alle 4 – 6 Wochen stattfinden. Wenn man sich für das Teilzeitmodell entscheidet, sollte man Berufstätig sein und bereits Patienten behandeln. Andernfalls lassen sich die an den Wochenenden erworbenen Kenntnisse nur schwierig vertiefen und wiederholen.

Tipp: Die Ausbildung sowie das Studium in Teilzeit sollten mindestens 1350 Unterrichtseinheiten umfassen.

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Vollzeitmodell

Das Vollzeitmodell richtet sich an jeden, der die Osteopathie von Grund auf erlernen möchte. Hier wird ab der ersten Unterrichtsstunde Praxis mit Theorie verknüpft. Der Studierende hat 4 – 5 Tage pro Woche Berührung mit Schulmedizinischen und Osteopathischen Lehrinhalten. Dieses Ausbildungsmodell verlangt keinerlei Vorkenntnisse. Für ein Studium wird allerdings eine Fach- bzw. Hochschulreife benötigt. Am Ende der Ausbildung bzw. des Studiums steht dem angehenden Osteopath allerdings eine Prüfung zum Heilpraktiker bevor. An vielen Lehrstätten wird man bereits während der Ausbildung auf die Heilpraktikerprüfung vorbereitet, da sich zahlreiche Lehrinhalte überschneiden.

Die Vollzeitausbildung sowie das Vollzeitstudium umfassen häufig über 2500 Unterrichtseinheiten.

Ausbildungsinhalte

Wer Osteopath werden möchte, muss auch zahlreiche schulmedizinische Fächer erfolgreich absolvieren. So gehören neben den manuellen Techniken und der osteopathischen Philosophie, Fächer wie Anatomie, Physiologie, Innere Medizin, Orthopädie, Pädiatrie und Neurologie zur Ausbildung. Es entfallen wissenschaftliche Studienfächer wie Pharmazie und Biochemie. Das Studium der Osteopathie ist nicht so Wissenschaftlich orientiert wie das klassische Studium der Schulmedizin. Es ist spezifisch auf die Arbeit als Manualtherapeut ausgerichtet.

Ausbildungskosten

Eine Osteopathische Behandlung bei Osteopathie Kassel ist kein Schnäppchen. Dies liegt unter anderem daran, dass die Therapeuten sehr hohe Ausbildungskosten zu tragen hatten. Die Kosten für eine osteopathische Ausbildung betragen etwa 400 – 500€ monatlich. Ein Studium pendelt sich zwischen 500€ und 600€ ein. Wenn man die Lebensunterhaltskosten sowie einen möglichen Verdienstausfall einrechnet, lassen sich die Studiumkosten auf ungefähr 100.000€ schätzen. Hinzu kommt noch gegebenenfalls das kaufmännische Risiko einer Selbstständigkeit.
Osteopathische Berufsverbände raten den Osteopathen, je nach Region, Preise zwischen 80€ und 120€ pro Behandlung zu verlangen. Durchschnittliche Preise bei Osteopath Kassel betragen ca. 100€ pro 45 Minuten. Ähnliche Preise kommen auch bei Osteopathie Besel auf Sie zu, allerdings mit einem deutlich höheren Zeitaufwand von 60 – 90 Minuten pro Behandlung.

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Osteopathie Besel – Ihre Osteopathie Kassel

Ihr Therapeut bei Osteopathie Besel in Kassel ist Heilpraktiker und hat den deutschlandweit ersten Vollzeitstudiengang bei der Osteopathie Schule Deutschland absolviert. Die Abschlussarbeit, die zum Führen des Titels Bachelor of Science in Osteopathie befähigt, handelt von faszialen Behandlungen bei chronischen unerklärlichen Rückenschmerzen.